Wirkstoffe für Ihre Geräte

Kaum mehr eine Kosmetikerin arbeitet in der heutigen Zeit klassisch ohne Gerät. Der moderne Kunde von heute möchte mehr – er möchte Sofortergebnisse und hat keine Zeit mehr. Um dem Kunden diesen Wunsch zu erfüllen, sind viele apparative Behandlung geeignet und kommen daher in den meisten Instituten zum Einsatz.

Doch wie wichtig ist der passende Wirkstoff für Ihre Geräte.

Haben Sie schon einmal auf die INCI Ihrer Wirkstoffe geschaut und sich darüber informiert, was Sie Ihren Kunden in die Haut einbringen? Wie wichtig sind Ihnen Inhaltsstoffe von Wirkstoffen, wie wichtig sind Ihnen hohe Dosierungen von Inhaltsstoffen? Wie wichtig ist Ihnen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, wenn es um den Materialeinsatz Ihrer Geräte geht?

Machen Sie sich doch einmal die Mühe und rechnen Sie genau nach – was kostet Sie das Material und was genau bekommen Sie für diesen Preis. Wie oft erlebe ich, dass sich Kosmetikerinnen für günstige Wirkstoffe entscheiden, ohne darauf zu achten, was genau Sie in die Haut einbringen. Sie kennen das vielleicht aus der Fernsehwerbung, wenn z.B. mit Q10 geworben wird. Uns als Profis stellt sich da sofort die Frage – wieviel Q10 ist in dem Produkt enthalten und kann diese Menge überhaupt eine Wirkung erzielen?

Wie ist das bei Ihren Produkten in der apparativen Behandlung? Sie haben vielleicht ein schönes Ergebnis erreicht, aber wie sieht es mit Langzeitergebnissen aus? Schafft es der Wirkstoff, die Haut in der Tiefe zu verändern? Schafft es der Wirkstoff, die Haut zu mehr Aktivität zu bringen? Schafft es der Wirkstoff, die Hautstruktur effektiv zu verändern? Wenn Sie sich mit Wirkstoffen auseinander gesetzt haben, dann wissen Sie z.B., dass Vitamin C nicht gleich Vitamin C ist, dass Retinol nicht gleich Retinol ist und dass es bei der Hyaluronsäure sehr wohl auf die Molekularstruktur ankommt, wenn es um schöne Ergebnisse geht.

Sehr oft kommt ich zu Kosmetikerinnen oder auch zu Dermatologen und stelle fest, dass diese zwar viele Behandlungen machen, am Ende aber nicht so viel Gewinn hängen bleibt, wie man sich das bei der Anschaffung des Gerätes erhofft hatte – ganz einfach, weil der Materialeinsatz zu hoch im Preis liegt.

Wie wäre es also, wenn Sie die Möglichkeit hätten, schöne Ergebnisse in der apparativen Behandlung zu erzielen und gleichzeitig mit geringerem Preisaufwand zu arbeiten?

Apparative Kosmetik ist ein großer Bestandteil der Institute und apparative Behandlungen sollten daher auch einen guten Gewinn abwerfen.

Rechnen Sie daher noch einmal ganz gezielt nach – welche Wirkstoffe mit welchen Dosierungen von Inhaltsstoffen erhalten Sie zu welchem Preis – wieviel Produkt benötigen Sie davon bei der Behandlung und was bringt Ihnen das am Ende für einen Gewinn?

Welche Wirkstoffe sind Ihre Priorität: Wirkstoffe mit Inhaltsstoffen in der zum Teil gesetzlich erlaubten Höchstdosierung oder Wirkstoffe mit Inhaltsstoffen, die zwar sehr wirkungsvoll sein können, aber so niedrig dosiert sind, dass die Wirkung nur äußerst gering bis gar nicht vorhanden ist.

Und noch eine wichtige Frage?

Welche Abnahmemengen gibt die Firma vor?

Müssen Sie bestimmte Mengen einkaufen oder haben Sie die freie Wahl, wann und wieviel Sie einkaufen?

Und zuletzt noch die Frage – wie sind die Verpackungseinheiten – kleine Flaschen und viel Müll, möglichst noch mit reichlich Umverpackung oder große Flaschen, wenig Müll und keine Umverpackung?

Ich wollte Ihnen heute einmal einen Anstoß geben, um das, was man täglich und der Routine macht, auch ab und zu zu überdenken. Bin ich noch auf dem richtigen Weg oder gibt es sinnvolle Alternativen?

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihren apparativen Behandlungen!